Spende

12.10.17
  • Soziale Verantwortung

Firma Altendorf spendet 3000 Euro an den ELKI-Förderverein

Mitarbeiter sammeln Geld bei Sommerfest

Wer gut arbeitet, hat auch Grund zum Feiern. Die Mitarbeiter der Firma Altendorf aus Minden sind mit einem schönen Fest in den Sommer gestartet. Jetzt haben die Mitarbeiter den Erlös des Sommerfestes an den ELKI-Förderverein des Johannes Wesling Klinikums gespendet.

Die Altendorfmitarbeiter Serpil Gausmann, Stephanie Gräbitz und Roy Kontusch haben am Rande einer Vorstandssitzung des ELKI-Vereins den symbolischen Spendencheck an die Vorsitzende Pascalle Fahrenkamp sowie die Vorstandsmitglieder Professor Dr. Ulrich Cirkel, Direktor der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, sowie Professor Dr. Bernhard Erdlenbruch, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, übergeben.

Das Geld ist bei einer Auktion unter den Mitarbeitern des mittelständischen Maschinenbauers mit Sitz in Minden gesammelt worden. Die Firma Altendorf versteigerte unter den Mitarbeitern ausgesonderte und funktionstüchtige Artikel aus der Produktion und IT-Abteilung. Unter den Hammer kamen Bohrmaschinen, Werkbänke, Monitore, Computer und vieles mehr. „Am Anfang der Auktion konnte man noch gute Schnäppchen machen. Doch je länger die Auktion dauerte, desto wichtiger wurde eigentlich der Spendenzweck“, erzählt Roy Kontusch. Am Ende kamen Einnahmen in Höhe von 3000 Euro zusammen. Auf den ELKI-Förderverein als Spendenempfänger konnten sich die Altendorf-Mitarbeiter sehr schnell einigen. „Jeder, der Kinder hat, war schon einmal im ELKI und konnte sich von der tollen Arbeit hier überzeugen. Wir wollen mit der Spende die Arbeit des Vereins zum Wohle von kranken Kindern unterstützen“, sagt Marketingleiterin Serpil Gausmann.

Mit dem Geld will der Verein den Wartebereich vor dem Kreißsaal aufwerten. Bislang müssen sich die Wartenden in einem sterilen Flurbereich aufhalten und auf positive Nachrichten aus dem Kreißsaal warten. „Wir wollen hier etwas mehr Gemütlichkeit schaffen: Sitzgelegenheiten, Informationsmaterialien, eine Spielecke und einiges mehr“, berichtet Professor Ulrich Cirkel. Selbstverständlich darf sich die werdende Mutter im Johannes Wesling Klinikum eine Person ihres Vertrauens aussuchen, die sie während der Geburt begleitet – ganz egal welche. Alle übrigen müssen in dem Wartebereich manchmal stundenlang ausharren.

Der ELKI-Förderverein wurde im Jahr 2004 gegründet und fördert seitdem Projekte rund um die Kinderklinik ELKI, die Geburtsklinik sowie das Sozial-Pädiatrische-Zentrum (SPZ) im Johannes Wesling Klinikum. Bislang hat der Verein unter anderem den Spielplatz im Außengelände, die etagenverbindende Rutsche im Eingangsbereich sowie in Kooperation mit der Initiative Eltern Krebskranker Kinder e.V. die sogenannte Quietschküche, ein Spiel- und Aufenthaltsraum für krebskranke Kinder und deren Eltern, finanziert.

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